Stringente Vertriebsstrategie

Was ist das?

Wir haben in den letzten Tagen einen 200.000,00 Euro Auftrag an Land gezogen. Je nach Branche ist dies eine sehr gute Auftragssumme!

Ein stringenter PLAN A war der Weg zum Ziel.
Wie funktioniert so etwas?

Wenn zum Beispiel ein Mann eine Frau erobern möchte, MUSS er sich als erstes entscheiden:

Möchte ich diese Frau?

Oder

Will ich diese Frau!?

Für den einen mag das kein großer Unterschied in der Formulierung sein, JEDOCH wird ihn sein Mentales System im Gehirn in der Ausführung der Planung schnell unterstützen oder eben eher langsam bis gar nicht…

                Vertrieb: Möchte ich diesen Kunden oder will ich diesen Kunden?

Im Zustand des ‚ich will‘ wird er einen PLAN A entwickeln. Denn es geht ja mengenmäßig nur um eine Frau, und nicht um Frau B und Frau C.

                Vertrieb: Ich muss mich immer auf einen Kunden voll konzentrieren ohne zu verzetteln.

Was ist in diesem Fall die Logische Stringenz?

Die Logik an der Sache ist natürlich nicht nur der Frau in jeglicher Hinsicht näher zu kommen (da sind wir noch bei ‚ich möchte‘), sondern auch bereits jetzt über alle positiven und eventuell negativen Folgen nachzudenken.

Diese könnten sein:

Die Frau sieht das Ganze nicht so wie er, d.h. sie verliebt sich nicht in ihn.

Vertrieb: Der Kunde benötigt grundsätzlich nicht das zu verkaufende Produkt.

Dies würde zur schnellen Beendigung von Plan A führen.

In der heutigen Gesellschaft ist es ja eher üblich geworden, kurzfristige „Beziehungen“ zu führen. Beruht der PLAN A unseres Bewerbers auf einem kurzfristigen oder langfristen Erfolgswunsch?

Vertrieb: Den Kunden langfristig an sich zu binden MUSS das Ziel sein!

 Er muss in die Methodische Stringenz wechseln:

Er gibt nicht auf und versucht es wieder und wieder, ohne seinen PLAN A zu ändern.

Vertrieb: Vertrieb auf Basis von Wünschen funktioniert zu 99,9% nicht!

Der kurzfristige Erfolg für den Mann wäre, einige Dates zu bekommen, welche horizontal enden.

Der langfristige Erfolg würde für den Mann mit Ehefrau, Kindern, Haus etc. enden. Also das volle Programm.

Vertrieb: Will ich nur einen kurzfristigen Erfolg beim Kunden oder mehrere Aufträge und ein gutes Empfehlungsmarketing erreichen?

LOGISCHE STRINGENZ:

Stepp 1:

PLAN A verfassen

–          Kurzfristig oder Langfristig

Stepp 2:

Kontaktaufnahme

–          Direkt oder über jegliche Medien.

–          Mit gedanklicher Geschlossenheit und entschieden empathisch auftreten.

METHODISCHE STRINGENZ:

Stepp 3:

Erstes persönliches Treffen

–          Anders wie andere Auftreten

Heutzutage mangelt es an Aufmerksamkeiten gegenüber der Frau.

Vertrieb: Kleine ausgefallene Geschenke bewirken die positive Erinnerung an die Person und haben nichts mit Bestechung zu tun.

Nicht aufdringlich werden und nicht zum ‚Abschluss‘ kommen, dies sollte laut PLAN A erst beim zweiten Treffen stattfinden – da aber definitiv!

Vertrieb: Gilt das Gleiche!

Stepp 4:

Zweites persönliches Treffen

–          Abschluss

Der Mann hat sich bis dahin von seiner Schokoladenseite präsentiert und eventuell aber auch ein paar Einblicke in seine andere Seite gegeben.

Vertrieb: Dem Kunden wurde beim ersten Treffen das Produkt ehrlich mit nachvollziehbarem Bedarf seinerseits, entschieden und lückenlos präsentiert.

Die Frau entscheidet sich, sich zu verlieben.

Vertrieb: Der Kunde kann gar nicht mehr anders, er will kaufen!

Letztendlich geht es im Leben immer um ‚kaufen‘ und ‚verkaufen‘.

Das ‚haben will‘ und ‚nicht haben will‘.

Der Mann (Verkäufer oder Verkäuferin)

Muss sich selbst (das Produkt)

So gut darstellen, dass die Frau (Käufer oder Käuferin)

In ihrem Kopf ein sogenanntes ‚HABEN WILL‘ erzeugt.

Wertvolle Zeit wird oftmals vertrödelt, weil wir nicht klar zu PLAN A stehen, also eine mangelnde Zielsetzungsstrategie vorliegt und wir unsere Überzeugungskraft von uns selbst – egal ob im privaten oder beruflichen Bereich – nicht trainiert haben.

©Copyright Silvia Maute 2016 – Auszug aus meinem neuen Buch „Mensch“